Am 9. September fand im Optics Valley in Wuhan das Forum zur Verbindung von KI und Automobilbranche im Rahmen der Aggregate Intelligence Industry Development Conference 2026 statt. Die Konferenz wurde gemeinsam vom Aggregate Intelligence Industry Innovation Center und Hubei Science and Technology Investment ausgerichtet. Unter dem Motto „Ein innovatives, offenes und integriertes industrielles Ökosystem für Aggregate Intelligence aufbauen“ war sie nach der erstmaligen Aufnahme des Ziels, eine neue Form der intelligenten Wirtschaft zu schaffen, in einen staatlichen Arbeitsbericht die erste branchen-, fachgebiets- und länderübergreifende Veranstaltung dieser Art in China.

JDO-Gründer und CEO Wang Yifei nahm auf Einladung teil und sprach unter dem Titel „Wie Cockpit-Agenten zum Ausgangspunkt für mehr Nutzungserlebnis werden“. Er stellte Überlegungen und praktische Erfahrungen von JDO mit intelligenten Agenten im Cockpit vor.
Mich verstehen: der Ausgangspunkt für ein besseres Nutzungserlebnis

„Ein besseres Nutzungserlebnis bedeutet, dass Nutzer eine Funktion nicht nur beim ersten Mal als hilfreich empfinden, sondern sie auch beim nächsten Mal wieder verwenden wollen – und dass sich weitere Mobilitäts- und Alltagsbedürfnisse durchgängig im Cockpit erledigen lassen“, erklärte Wang Yifei zu Beginn.
Aus seiner Sicht unterscheidet sich das Auto von anderen intelligenten Geräten: Es hat etwas von einem Zuhause und ist zugleich ein persönlicher, relativ privater Raum. In ihm sammeln sich die Fahrtgeschichte, Interaktionsdaten und Vorlieben der Fahrzeughalter. Der zentrale Wert eines Cockpit-Agenten liegt deshalb nicht darin, „was er kann“, sondern darin, „dass er mich versteht und dann eine Aufgabe für mich erledigt“.
„Wenn jemand sagt: ,Ich möchte in der Nähe etwas unternehmen‘, muss die Antwort für eine Einzelperson anders ausfallen als für eine Familie und an einem Werktag anders als an einem Feiertag“, erläuterte er. Kontext, Zeitpunkt und Handlung seien die drei Dimensionen, anhand derer ein Agent aus der Nutzungsgeschichte und den persönlichen Vorlieben des Fahrzeughalters individuelle Ergebnisse ableiten müsse.
Von „einen Satz sagen“ zu „eine Aufgabe erledigen“

Wang Yifei wies darauf hin, dass Interaktionen im Auto bisher oft mehrere Gesprächsrunden erfordern und selbst dann ohne Ergebnis enden können. Im Zeitalter der Agenten komme es darauf an, ein Gespräch in einen vollständig abgeschlossenen Aufgabenvorgang zu überführen.
„Die eigentliche Aufgabe besteht nicht nur darin, ein Café zu finden. Der Agent soll ein Café finden, die Bestellung aufgeben, einen Gutschein einlösen und dann mitteilen, in wie vielen Minuten der Kaffee abgeholt werden kann“, betonte er. Erst wenn die gesamte Aufgabe erledigt werde, hätten Nutzer einen Grund, den Dienst weiter zu verwenden.
Dahinter stehen JDOs selbst entwickeltes KI-Großmodell „Canghai“, multimodale Algorithmen für das Cockpit sowie das Produktsystem aus AIOS, AI Agent und AI Cloud. Beim Laden oder Tanken koordiniert ein Haupt-Agent das Ziel und zeitliche Vorgaben. Spezialisierte Agenten für Laden, Tanken und Navigation arbeiten zusammen, wählen eine Lösung aus, die Zeit und Aufwand spart und günstige Konditionen bietet, und führen sie für den Nutzer aus.
Die Fähigkeiten sind im Einsatz, ihr Nutzen entwickelt sich weiter
In seinem Vortrag veranschaulichte Wang Yifei die praktische Umsetzung mit Zahlen: Das Unternehmen habe mehr als 60 % der chinesischen Tankstellen – fast 80.000 Standorte – sowie mehrere Millionen Ladepunkte angebunden und damit eine Grundlage für Dienste rund um die Energieversorgung geschaffen. Am 2. April dieses Jahres habe JDO bei einer Veranstaltung von China UnionPay erstmals ein Anwendungsszenario für Agenten im Fahrzeug gezeigt. Über das APOP-Framework von UnionPay werde die Zahlungsidentität authentifiziert, sodass sich etwa Kaffee oder Essen sicher und nahtlos aus dem Cockpit heraus bestellen und bezahlen lasse. Dafür habe JDO breite Anerkennung von Automobilherstellern und Branchenpartnern erhalten.
JDO wurde 2014 gegründet und ist seit mehr als zehn Jahren in den Bereichen KI für das Fahrzeugcockpit und Digitalisierung tätig. Das Unternehmen hat mehr als 30 Automobilhersteller betreut, darunter Audi, BMW, Porsche, Mercedes-Benz, Volkswagen, Bentley, JLR, Toyota, Honda, Nissan, FAW, GAC und Xiaomi. Seine Lösungen sind in mehr als 14 Millionen Serienfahrzeugen eingesetzt worden. 70 % der Beschäftigten arbeiten in Forschung und Entwicklung. JDO ist ein staatlich anerkanntes Hightech-Unternehmen sowie ein „spezialisiertes und innovatives“ Unternehmen und ein „Little Giant“ für Wissenschaft und Technologie in Shanghai.
Zum Abschluss seines Vortrags brachte Wang Yifei den Kerngedanken auf den Punkt: „Ob ein Cockpit-Agent zum Ausgangspunkt für ein besseres Nutzungserlebnis werden kann, entscheidet sich letztlich daran, ob die Nutzer ihm auch die nächste Aufgabe anvertrauen.“
Diese Frage leitet JDO weiterhin. Mit der Mission „Autos intelligenter machen und ihren Besitzern mehr Freude bereiten“ will das Unternehmen intelligente Cockpits und KI im Fahrzeug weiterentwickeln. Gemeinsam mit Automobilherstellern und Ökosystempartnern will es das Verstehen von Bedürfnissen, die Organisation von Aufgaben und die Ausführung von Diensten zu wiederverwendbaren Fähigkeiten machen – damit Intelligenz über die Interaktion hinaus auf jeder Fahrt konkreten Nutzen bringt.